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DWS will klimaneutral werden

Außerdem will der Asset Manager das Wachstumspotenzial in Asien ausschöpfen.

DWS will klimaneutral werden

Der Frankfurter Asset Manager DWS wird bei seiner Hauptversammlung am heutigen Mittwoch zur Klimaneutralität verpflichten. Das gab das Unternehmen heute bekannt. Vor kurzem hatte das Unternehmen bereits die Gründung eines Klimabeirats gemeldet.

„Die DWS bekennt und verpflichtet sich, in ihrem Handeln klimaneutral zu werden – im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen – und zwar deutlich vor dem offiziell im Abkommen gesetzten Zeitrahmen. Das wird nicht über Nacht passieren, sondern nur im engen und anhaltenden Dialog und Austausch mit Kunden, Regulatoren und Interessensvertretern gelingen“, heißt es vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Asoka Wöhrmann.

Nachhaltigkeit umfasse aber mehr als reine Klimaaspekte. Es gehe dem Asset Manager auch um gute Unternehmensführung und soziale Gerechtigkeit. „Dennoch ist die Bekämpfung des Klimawandels eine kollektive Aufgabe dieser Generation, zu der wir uns gerne bekennen. Auch, weil wir hier an Wachstumspotential für die DWS glauben und weil wir im Bereich der Nachhaltigkeit unter den Vermögensverwaltern führend sein wollen“, so Wöhrmann weiter.

Zudem äußert sich Wöhrmann zu weiteren Zielen der DWS. Einen Wachstumkurs will er auch durch Engagement in Asien umsetzen „Wir werden auch in die Wachstumsregion schlechthin investieren: Asien. Auch wenn uns die Corona-Pandemie hier vielleicht etwas gebremst hat, bleibt unser Blick auf diesen Markt unverändert: In Asien, vor allen Dingen in China, bieten sich der DWS mit ihrer Expertise und ihrem Geschäftsmodell große Wachstumspotenziale“, so Wöhrmann.

Das Unternehmen will sich zudem zunehmend technologisch weiter entwickeln. „Wir wollen vor allen Dingen künstliche Intelligenz in unsere Arbeit einbinden. Die Anreicherung von Daten wird in Zukunft bessere Entscheidungsgrundlagen für Fondsmanager kreieren und sie wird – auch mit Hilfe von Automatisierung – für bessere, effizientere Prozesse sorgen“, sagt Wöhrmann.

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