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Evangelische Bank startet nachhaltigen Asset Manager

Man wolle seine Expertise im neuen Asset Manager bündeln.

Evangelische Bank startet nachhaltigen Asset Manager

Die Evangelische Bank hat einen Asset Manager für nachhaltige Investments gegründet. Anbieten wolle der Asset Manager nachhaltige Lösungen für institutionelle Kunden, etwa für die  Bereiche Kirche und Diakonie, Stiftungen, Pensionskassen, Versorgungswerte und Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Man bewerte die Anlagen nach den kircheneigenen Leitfäden zur Nachhaltigkeit und suche nach einem messbar positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft.

Man habe bei der Bank mehr als 30 Jahre Erfahrung in diesem Bereich und wolle sich nun mit der EB-Sustainable Investment Management einer breiteren Anlegerschaft öffnen und Kompetenzen bündeln.

Zunächst werden mit 20 Mitarbeitern rund €4 Milliarden verwaltet, davon sind €1 Milliarde in der Vermögensverwaltung. Der Rest ist in Spezial- und Publikumsfonds investiert.

Die Geschäftsführung übernehmen Hans-Jürgen Schäfer, Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges.

Nötges stößt neu zur EB und war zuvor beim Asset Manager Lingohr & Partner, während Schäfer und Kotschwar bereits bei der Evangelischen Bank agierten und nun bei der Tochtergesellschaft unterkommen. Kotschwar bringt auch den ESG-Fonds der Muttergesellschaft mit, den EB-Öko Aktienfonds. Schäfer kam Anfang dieses Jahres von Warburg Invest zur EB.

„Wir sehen beste Voraussetzungen, das aktuell positive Momentum und das Umdenken am Finanzmarkt nutzen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass Investitionen in die Verbesserung der Zukunft von Mensch und Umwelt nicht nur sinnvoll, sondern auch nachhaltig rentabel sind“, sagt Joachim Fröhlich (im Bild), Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank.

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