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Invesco-CEO erteilt Kaufspekulationen eine Absage

Seit Wochen wird spekuliert, ob der amerikanische Asset Manager Janus Henderson kauft. Doch würde die Firma nicht die Kriterien für eine Übernahme erfüllen, so der Invesco CEO.

Invesco-CEO erteilt Kaufspekulationen eine Absage

Invesco-CEO Marty Flanagan erteilt Spekulationen darüber, dass der amerikanische Asset Manager den britischen Asset Manager Janus Henderson kaufen könnte, eine Absage. In einem Interview mit Citywire Deutschland erklärte Flanagan, dass Janus Henderson nicht die Kriterien für eine Übernahme durch Invesco erfülle. Die Spekulationen waren aufgekommen, weil der aktivistische Investor Trian Fund Management Positionen von knapp 10% an beiden Asset Managern aufgebaut hatte.

„Unsere Strategie hat sich nicht verändert. Wir sehen uns eine Kombination von Punkten an“, sagt Flanagan im Interview. Ein möglicher Kaufkandidat müsse strategisch Sinn machen. „Er muss die Bedürfnisse von Kunden reflektieren. Und man will so wenig Überschneidungen mit der eigenen Orgnisation wie möglich haben. Wenn eine Firma diese Kriterien nicht erfüllt, ist so ein Deal nicht etwas, was wir anstreben.“

Flanagan fügt an, dass eine Zusammenführung zweier Unternehmen oft nicht im Interesse der Kunden sei. „Das ist ehrlich gesagt sehr disruptiv für die Mitarbeiter.“

Gegenüber dem amerikanischen Magazin Barron’s hatte sich Flanagan bereits ähnlich geäußert und gesagt: „Weder Trian noch wir selbst oder Janus haben jemals suggeriert, dass es Interesse an einem Zusammenschluss gäbe.“

Stattdessen würde Invesco eher versuchen, organisch zu wachsen. Investor Nelson Peltz, CEO von Trian Asset Management, gehört mittlerweile zum Board des Unternehmens.

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