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Metzler AM misst Konformität der Portfolios mit Pariser Klimaabkommen

Das Unternehmen will dadurch die Transparenz erhöhen.

Metzler AM misst Konformität der Portfolios mit Pariser Klimaabkommen

Metzler Asset Management misst erstmals den Beitrag zur Erderwärmung seiner Spezial- und Publikumsfonds. Es wird zudem die Konformität zu den Pariser Klimazielen analysiert. Dazu verwendet das Unternehmen, das zur gleichnamigen Privatbank gehört, ein Klimarisikomodell von MSCI ESG Research. Metzler AM, sei der erste deutsche Asset Manager, der so vorgeht, heißt es von der Bankentochter.

Metzler Asset Management sei mit dem neuen Vorgehen ein „Pionier”, so MSCI ESG Research. Mit dem Modell lasse sich der Einfluss auf das Klima in Temperaturen messen. Der Asset Manager wolle Investoren zudem dabei helfen, auch die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Portfolios besser zu verstehen und die Anforderungen zur Offenlegung von Klimarisiken zu erfüllen. Unter anderem verwendet das Unternehmen bereits Klimastresstests, die helfen, umweltbezogene Risiken besser zu identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und zu steuern.

„Wir sind überzeugt, dass der Klimawandel langfristig ein wichtiger Faktor bei der Kapitalanlage sein wird“, sagt Rainer Matthes, CIO und Geschäftsführer der Metzler AM GmbH. „Institutionelle Investoren müssen zukünftig in der Lage sein, die Ausrichtung ihrer Portfolios im Hinblick auf Klimarisiken zu analysieren und über ihre Klimastrategie zu berichten.“

Laut Matthes helfen Klimamodelle im Portfoliomanagement dabei, die Transparenz zu erhöhen und das unterstütze wiederum dabei, Vermögenswerte vor den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

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