Citywire - Für professionelle Investoren

Skagen halbiert Anzahl der Positionen bei zwei Aktienfonds

Wissenschaftliche Studien unterstützten ebenfalls die Idee, dass konzentrierte Portfolios eher die Chance zur Outperformance aufweisen.

Skagen halbiert Anzahl der Positionen bei zwei Aktienfonds

Der Asset Manager Skagen reduzierte bei seinen Fonds SKAGEN Global A NOK und SKAGEN Kon-Tiki A NOK die Anzahl der Positionen in den vergangenen drei Jahren von über 100 Unternehmen auf 44 beziehungsweise 52, um mehr Outperformance zu erreichen.

„Mit der Konzentration können die Portfoliomanager ihre besten Ideen stärker unterstützen. Eine größere Gewichtung schafft die Chance für eine signifikante Outperformance, wenn die Bestände wie erwartet funktionieren“, erklärt Alexandra Morris, Investment Director bei Skagen.

Derzeit belaufen sich die Top-Ten-Positionen beider Fonds auf rund 43%. Im Juni 2014 betrugen die Top-Ten-Positionen beim globalen Aktienfonds SKAGEN Global noch 31%. Der Schwellenländer-Fonds SKAGEN Kon-Tiki erhöhte seinen Anteil bei den Top-Ten im selben Zeitraum von 38% aus.

Weniger Aufwand zur Überwachung

Die größten Alpha-Generatoren beim SKAGEN Global A NOK sind Top-Ten-Positionen, die ein deutliches Übergewicht zur Benchmark MSCI All Country World Daily Total Return haben. So ist der niederländisch-britische Konzern und Hersteller von Verbrauchsgütern Unilever mit 4,9% gewichtet, während er in der Benchmark gerade 0,2% aufweist. Der Elektroriese Samsung ist mit 4,2% gewichtet, zu 0,5% innerhalb der Benchmark.

Beim SKAGEN Kon-Tiki A NOK ist die Top-Ten-Positionen der südafrikanische Medienkonzern Naspers mit 4.9% zu 1,8% der Benchmark MSCI Emerging Markets Daily Traded Net Total Return einer der stärksten Renditebringer.

„Von den favorisierten Titeln Unilever, Samsung Electronics und Naspers, die in diesem Jahr erhebliche Kursgewinne von 26% bis 44% erzielten, erwarten unsere Portfoliomanager noch deutlich mehr“, so Morris. 

Zudem betont Morris, dass es einfacher wäre weniger Beteiligungen zu überwachen und die Entscheidungsfindung schneller sei. Bei Marktinstabilität sei es ebenfalls nützlich die Positionen ingesamt schneller verkaufen zu können. Somit hätte eine geringe Diversifikation nicht nur Nachteile im Hinblick auf das Risikomanagement.

Um diesen Beitrag zu lesen, bitte

Diesen Artikel teilen

dot
dot
Weitere Nachrichten
dot