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UI: Spezialfondsmanager stocken Bundesanleihen auf

US-Treasuries lassen dagegen leicht nach und Bonds aus Schwellenländern bleiben auf Platz zwei.

UI: Spezialfondsmanager stocken Bundesanleihen auf

Manager von Spezialfonds haben im dritten Quartal dieses Jahres mehr Staatsanleihen gekauft. Das ergab eine aktuelle Analyse von Universal-Investment. Laut dem Unternehmen wollen sich die Manager damit gegen Volatile Märkte absichern. Staatsanleihen aus Deutschland wurden in den untersuchten Portfolios besonders stark aufgestockt.

Pensionskassen, Versorgungseinrichtungen, Versicherungen, Unternehmen und Stiftungen haben laut der Untersuchung seit 2019 insgasamt ihre Staatsanleihenbestände ausgebaut. Der Anteil von Staatsanleihen innerhalb der Rentenallokation in ihren Spezialfonds-Portfolios stieg von 25% auf fast 28% per Ende September 2020.

US-Treasuries lassen leicht nach 

Während der Anteil der Bundesanleihen innerhalb der Rentenallokation von 27,5% zu Jahresbeginn auf 30,7% anstieg, gaben US-Treasuries leicht nach und machen mit €5,4 Milliarden nur noch 10,6% aus. Im Februar 2020 waren US-Treasuries mit 12% am zweithöchsten gewichtet. Staatsanleihen aus Frankreich waren etwas weniger nachgefragt und kamen auf 9,4%, während die Bestände spanischer und italienischer Papiere bei jeweils um die 5% gleichblieben. Anleihen von britischen Gilts und griechischen Government Bonds waren weiterhin niedrig.

Bonds aus Schwellenländern stehen auf Platz zwei 

Auch sechs Monate nach dem Crash im März stellen Staatsanleihen aus den 26 Schwellenländern des MSCI Emerging Markets Index in Summe den zweiten Platz unter den Anleihen dar. Ihr Anteil hat sich insgesamt mit 13,4% im dritten Quartal nur wenig verändert. Im Februar lag der Anteil bei 13,0%. Papiere aus Ländern wie Mexiko, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Kolumbien wurden dem gestiegenen Gesamtvolumen entsprechend ausgebaut. Argentinische Staatsanleihen waren weniger beliebt. Auch die Bestände von exotischeren Emittenten wie beispeilsweise Kamerun oder Jordanien nahmen leicht zu. 

Ende des dritten Quartals betrug das von Universal-Investment verwaltete Spezialfondsvermögen €409 Milliarden. Davon waren rund 43,6% in Renten angelegt. Darin enthalten sind etwa €50 Milliarden in Staatsanleihen. Das sind knapp 12% der Gesamtanlagen oder fast 28% der Rentenallokation.

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